Jugendleiter Dennis Petersen spricht im Münchner Merkur

die Ziele der Nachwuchsarbeit beim FC Deisenhofen:

„Dahinter steckt ein langfristiges Konzept. Wir sehen uns als Ausbildungsverein, wollen mit qualifizierten Jugendtrainern Spieler für unsere Herrenmannschaften ausbilden. Spieler aus der eigenen Jugend kennen und schätzen den Verein, sind integriert und bleiben uns in der Regel länger erhalten. Dabei sehen wir uns auch in der sozialen Verantwortung, unseren Jungs eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, einen sportlichen Ausgleich zu Schule, Ausbildung und Beruf sowie Spaß mit Freunden zu bieten.“

 

die Bedeutung möglichst hoher Ligen für den Verein: 

„Mit einer guten Ausbildung kommt der Erfolg von allein. Wir spielen schon in einem Bereich, in dem es mit den vorhandenen Strukturen und Mitteln nicht mehr viel weiter nach oben gehen kann. Neben der sportlichen geht es uns auch um die persönliche Entwicklung der Spieler, so haben wir mit unseren Jugendtrainern einen Wertekatalog erarbeitet, der Dinge wie Respekt, Demut, Disziplin, Teamwork, Fairplay, Verbindlichkeit und Höflichkeit beinhaltet.“

 

die Schwierigkeit, geeignete Trainer zu finden:

„Enorme Probleme gibt es im Breitensport, eine B3, C4 oder E5 wollen leider nicht so viele trainieren. Im Leistungsbereich funktioniert es besser.  

Nachwuchsarbeit als Kostenfaktor:

„Wir geben einen Großteil unseres Budgets für Jugendarbeit aus, da ist jeder Cent sinnvoll angelegt. Wir müssen auch diesen Weg gehen, denn einen fertigen Spieler für unsere 1. Mannschaft könnten wir uns gar nicht leisten.“

 

das größte Hindernis für eine qualifizierte Nachwuchsarbeit:

„Geldmangel und trotz einer tollen, modernen Sportanlage zu wenig Platz, vor allem im Winter. Außerdem fehlt es an der nötigen Anzahl an qualifizierten Trainern und Funktionären.“

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